Der Glaube an die Áes Sídhe ist ein polytheistischer Glaube, in dem zwei Götter und zwei Göttinnen die Hauptrolle spielen. Jedem dieser vier sind verschiedene Wirkungsbereiche und Jahreszeiten zugeordnet. Neben ihnen werden aber auch ‘kleinere’ Gottheiten verehrt, die als die Kinder, Nachkommen, oder Bediensteten der Vier gelten. Diese können mit bestimmten Tätigkeiten, Naturphänomenen oder Regionen verbunden sein.
Hauptgötter & Feste:
(Da im Fódlanischen Glauben alles mit dem Dunklen beginnt und ins Helle wandelt, fangen die großen Feste auch heute noch am Vorabend des eigentlichen Festtages nach Sonnenuntergang an und dauern bis zum nächsten Tag. )
Morrigan
Die Göttin des Krieges, Reichtums, der Magie, wilder Raubtiere, der Luft und des gewaltsamen Todes.
Ihr zu Ehren widSamhain , der Anfang des neuen Glaubensjahres, vom 31. Oktober auf den 01. November gefeiert.
An Samhain ist man den Toten besonders nahe, sodass man den Verstorbenen des letzten Jahres einen Teller beim Essen richtet. Außerdem ist die Barriere zwischen dieser und der Anderswelt dünner, sodass die Áes Sídhe es einfacher haben, mit der Welt zu interagieren - oft um Unheil anzurichten, sodass man besonders aufpassen muss. Es werden große Feuer errichtet, um sich auf die kommende Dunkelheit vorzubereiten. In diesen Feuern verbrennt man oft kleine Geschenke für Morrigan, um sie möglichst gutmütig zu stimmen. Außerdem wird viel Musik oder Lärm veranstaltet, um böse Geister zu verschrecken.
Brigit
Die Göttin der Heilung und Geburt, des Handwerks, der Reisen, des Feuers und wilder Fluchttiere
Am 31. Januar auf den 1. Februar begehen die FódlanerImbolc mit einem großen Fest.
Der Feiertag der Brigit signalisiert den Anfang des Frühlings und den Anfang der Pflügearbeit für die Bauern. Am Abend des 31. Januar werden große Feuer entzündet durch die das Vieh getrieben wird um sie zu reinigen, zu heilen, und ihre Fruchtbarkeit zu gewährleisten. Auch die Menschen, vor allem (junge) Paare gehen oder Tanzen zum gleichen Zweck durch die Feuer hindurch.
Die Herdfeuer werden am Abend als einziges mal im Jahr komplett gelöscht und am nächsten Tag von den großen Brigitfeuern neu entzündet.
Am 1. Februar werden Felder und weibliche Nutztiere gesegnet, um eine möglichst reiche Ernte und möglichst viele Jungtiere zu garantieren. Das Leben, das Wachstum und die Familie stehen im Mittelpunkt.
Nuada
Der Gott des Adel, der Rechtsprechung, Wortgewandtheit und Dichtkunst, der Bildung, des Wasser, domestizierter Raubtiere und des gewaltfreien Todes.
Zu seinen Ehren wird in Fódla vom 30. April auf den 01. MaiBeltaine gefeiert.
An Beltaine feiert man das Kommen des Sommers und die Tatsache, dass man nun viel hat. Bäume und Häuser werden mit Blumen und Bändern geschmückt. Der erste Mai gilt als Tag der Rechtsprechung und der Gerechtigkeit. Dieser Tag gilt als besonders günstig um Verträge zu schließen und Streit zu schlichten, und in der folgenden Woche legen die Fürsten und der König ihre restlichen Aufgaben beiseite um sich die Belange des Volkes anhören zu können und ihnen bei ihren Problemen zu helfen. In dieser Zeit gilt kein Problem als zu klein, um von einem Adligen angehört zu werden.
Auch die Schifffahrt steht an diesem Tag im Vordergrund, und so werden Fisch und Meeresfrüchte serviert, wenn irgend möglich und es ist ein besonders beliebter Tag um neue Schiffe zu weihen.
Lugh
Der Gott der Fruchtbarkeit und Erde, des Wachstums und der domestizierten Fluchttiere.
Ihm zu Ehren wird in der Nacht vom 30. Juli auf den 01. AugustLughnasa begangen.
Zu diesem Fest dankt man sowohl Lugh als auch Brigit für die Früchte der Erde. Große Feste werden gefeiert, an denen alle Bewohner eines Dorfes oder (in Städten) einer Straße zusammenkommen um gemeinsam teilzunehmen und ihre Ernte und Nahrung zu teilen.
Morrigan
Die Göttin des Krieges, Reichtums, der Magie, wilder Raubtiere, der Luft und des gewaltsamen Todes.
Ihr zu Ehren wid
An Samhain ist man den Toten besonders nahe, sodass man den Verstorbenen des letzten Jahres einen Teller beim Essen richtet. Außerdem ist die Barriere zwischen dieser und der Anderswelt dünner, sodass die Áes Sídhe es einfacher haben, mit der Welt zu interagieren - oft um Unheil anzurichten, sodass man besonders aufpassen muss. Es werden große Feuer errichtet, um sich auf die kommende Dunkelheit vorzubereiten. In diesen Feuern verbrennt man oft kleine Geschenke für Morrigan, um sie möglichst gutmütig zu stimmen. Außerdem wird viel Musik oder Lärm veranstaltet, um böse Geister zu verschrecken.
Brigit
Die Göttin der Heilung und Geburt, des Handwerks, der Reisen, des Feuers und wilder Fluchttiere
Am 31. Januar auf den 1. Februar begehen die Fódlaner
Der Feiertag der Brigit signalisiert den Anfang des Frühlings und den Anfang der Pflügearbeit für die Bauern. Am Abend des 31. Januar werden große Feuer entzündet durch die das Vieh getrieben wird um sie zu reinigen, zu heilen, und ihre Fruchtbarkeit zu gewährleisten. Auch die Menschen, vor allem (junge) Paare gehen oder Tanzen zum gleichen Zweck durch die Feuer hindurch.
Die Herdfeuer werden am Abend als einziges mal im Jahr komplett gelöscht und am nächsten Tag von den großen Brigitfeuern neu entzündet.
Am 1. Februar werden Felder und weibliche Nutztiere gesegnet, um eine möglichst reiche Ernte und möglichst viele Jungtiere zu garantieren. Das Leben, das Wachstum und die Familie stehen im Mittelpunkt.
Nuada
Der Gott des Adel, der Rechtsprechung, Wortgewandtheit und Dichtkunst, der Bildung, des Wasser, domestizierter Raubtiere und des gewaltfreien Todes.
Zu seinen Ehren wird in Fódla vom 30. April auf den 01. Mai
An Beltaine feiert man das Kommen des Sommers und die Tatsache, dass man nun viel hat. Bäume und Häuser werden mit Blumen und Bändern geschmückt. Der erste Mai gilt als Tag der Rechtsprechung und der Gerechtigkeit. Dieser Tag gilt als besonders günstig um Verträge zu schließen und Streit zu schlichten, und in der folgenden Woche legen die Fürsten und der König ihre restlichen Aufgaben beiseite um sich die Belange des Volkes anhören zu können und ihnen bei ihren Problemen zu helfen. In dieser Zeit gilt kein Problem als zu klein, um von einem Adligen angehört zu werden.
Auch die Schifffahrt steht an diesem Tag im Vordergrund, und so werden Fisch und Meeresfrüchte serviert, wenn irgend möglich und es ist ein besonders beliebter Tag um neue Schiffe zu weihen.
Lugh
Der Gott der Fruchtbarkeit und Erde, des Wachstums und der domestizierten Fluchttiere.
Ihm zu Ehren wird in der Nacht vom 30. Juli auf den 01. August
Zu diesem Fest dankt man sowohl Lugh als auch Brigit für die Früchte der Erde. Große Feste werden gefeiert, an denen alle Bewohner eines Dorfes oder (in Städten) einer Straße zusammenkommen um gemeinsam teilzunehmen und ihre Ernte und Nahrung zu teilen.
Glaube und Rituale
Ritualstätten
Obwohl der Glaube an die Áes Sídhe früher eine Religion war, die ausschließlich im Freien, in Hainen oder neben besonderen Landschaftsmerkmalen ausgeführt wurde, und dies vor allem in ländlichen Kreisen auch noch üblich ist, so gibt es heute, vor allem in Städten oder an Adelshöfen auch tempelähnliche Gebäude aus Stein, die als Ritualstätten dienen. Dies wurde zum einen mit der wachsenden Population eingeführt, wo man einen dedizierten Platz für die Ritualausführung brauchte, aber auch für das Bedürfnis der besser betuchten Schichten, die man nicht im Regen stehen lassen wollte, wenn sie ihre Demut gegenüber den Göttern zum Ausdruck bringen.
Aufnahme in die Glaubensgemeinschaft / Taufe
Nach der Geburt eines Kindes kommt eine (bevorzugt weibliche) File zum nächsten Sonnenaufgang zu Mutter und Kind, um es im Namen von Brigit in der Welt willkommen zu heißen und ihm seinen Namen zu geben. Dies gilt als vorläufige Aufnahme in die Gemeinschaft, um das Kind, sollte es die ersten Wochen nicht überleben, im Glauben der Áes Sídhe bestatten zu können.
Nach einem Monat wird es dann offiziell in die Glaubensgemeinschaft aufgenommen, indem es den Göttern beim Gottesdienst vorgestellt wird. Hierbei nennt die Mutter den Namen des Kindes und der Vater nimmt es offiziell vor den Göttern als seines an. Sollte ein Elternteil abkömmlich sein und diesem Ritual nicht beiwohnen können, kann ein/e File an seine Stelle treten.
Bund der Ehe
Die Ehe wird vor den Vieren, im Beisein mindestens eines/r File und mehrerer Zeugen, in einem Ritual geschlossen, dessen Vor- und Nachbereitung meist mehrere Tage dauert. Im Laufe des Rituals werden den Göttern Opfer dargebracht und das Ehepaar schwört, sich zu ehren, zu respektieren und einander beizustehen. Rituell übergibt der Mann einen kleinen metallenen Schlüssel an die Frau, der ihr Recht über Haus und Hof symbolisieren soll.
Auch Scheidungen - die in Fódla möglich sind - müssen vor den Göttern vollzogen werden. Dies kann im kleineren Kreis erfolgen und bedient sich eines kürzeren Rituals, in dem der Schlüssel an den Mann zurückgegeben und damit die Trennung beider Haushalte symbolisiert wird.
Bestattung und Tod
Verstorbene werden (sollte es möglich sein), Zuhause, bis zum nächsten Gottesdienst aufgebahrt. Über die nächsten Tage können Nahestehende kommen und sich verabschieden. Dies wird vor allem abends mit Alkohol und dem Erzählen von Geschichten über das Leben des Verstorbenen begangen. Die Fódlaner legen Wert darauf, das Leben des Verstorbenen zu feiern, statt das Sterben zu betrauern.
Zum nächsten Gottesdienst wird um die sichere Reise des Verstorbenen in die Anderswelt gebeten, wonach der Körper (am Folgetag) kremiert oder beerdigt wird.
Auch am ersten Samhain nach dem Tod des Verstorbenen wird ihm/ihr noch einmal bedacht und es werden Opfer an Morrigan oder Nuada für ihn/sie erbracht.
Die Fódlaner glauben daran, dass man nach dem Tod in einen bestimmten Teil der Anderswelt kommt, wo man in ewiger Jugend mit den Áes Sídhe ein Leben ohne Missstände und Entbehrungen führt, bis man wiedergeboren wird. Während man sich in der Welt der Lebenden nicht aktiv an seine vorherigen Leben erinnert, so ist man sich dieser in der Anderswelt bewusst. Die Zeit, die man zwischen Tod und Wiedergeburt dort verbringt ist willkürlich, aber die Umstände, in die man im nächsten Leben hineingeboren wird, können von den Entscheidungen des vorherigen Lebens abhängig sein. Desweiteren werden manche Träume, unerklärliche Phobien oder deja-vu-ähnliche Gefühle oft mit den Erlebnissen der vorhergegangenen Leben erklärt. Außerdem sagt man den Seelen der Toten die Fähigkeit zu, die Familie/Freunde/Feinde an Samhain in ihrer körperlichen Gestalt zu besuchen, und dies auch in der Form von Naturphänomenen oder Tieren außerhalb von Samhain zu tun.
Gottesdienst
Jeden Samstag finden sich alle Fódlaner nach getaner Arbeit an der nächsten Ritualstätte ein, um die Áes Sídhe anzubeten, ihnen für die täglichen Gaben zu danken und sie um Beistand zu bitten. Dabei wird dem Gott, in dessen Jahreszeit man sich befindet, besondere Zuwendung geschenkt und, sollte es besondere Umstände oder Notlagen geben, auch einem Gott, von dem man glaubt, er könnte am ehesten dabei helfen diese wieder zu richten. In diesen Gottesdiensten wird auch derer gedacht, die unter der Woche gestorben sind, und man bittet Nuada und Morrigan sie sicher in das Totenreich zu geleiten.
Gottesdienste können auch an anderen Tagen stattfinden, sollte es von den Fili oder Bewohnern eines Ortes gewünscht sein. Dies kommt zum Beispiel vor, um mehrere Beerdigungen, Ehen, oder Geburten nicht in der gleichen Zeremonie zu feiern.
Weiteres
❖ Darüber hinaus begleiten viele kleine Rituale den Alltag in Fódla. So zum Bespiel Milch oder Nahrung, die für die Áes Sídhe bei Nacht herausgestellt werden. So möchte man ihrer Hilfe danken und dem Haushalt wohlgesonnen stimmen.
❖ Es gibt verschiedene Schutzpatrone für die unterschiedlichen Berufe und Tätigkeiten. Auch ihnen wird mit Gesten und Geschenken, die in den Alltag eingebunden werden, gedankt. So erhofft man sich ein erfolgreiches Auskommen und Schutz vor Unheil.
Obwohl der Glaube an die Áes Sídhe früher eine Religion war, die ausschließlich im Freien, in Hainen oder neben besonderen Landschaftsmerkmalen ausgeführt wurde, und dies vor allem in ländlichen Kreisen auch noch üblich ist, so gibt es heute, vor allem in Städten oder an Adelshöfen auch tempelähnliche Gebäude aus Stein, die als Ritualstätten dienen. Dies wurde zum einen mit der wachsenden Population eingeführt, wo man einen dedizierten Platz für die Ritualausführung brauchte, aber auch für das Bedürfnis der besser betuchten Schichten, die man nicht im Regen stehen lassen wollte, wenn sie ihre Demut gegenüber den Göttern zum Ausdruck bringen.
Aufnahme in die Glaubensgemeinschaft / Taufe
Nach der Geburt eines Kindes kommt eine (bevorzugt weibliche) File zum nächsten Sonnenaufgang zu Mutter und Kind, um es im Namen von Brigit in der Welt willkommen zu heißen und ihm seinen Namen zu geben. Dies gilt als vorläufige Aufnahme in die Gemeinschaft, um das Kind, sollte es die ersten Wochen nicht überleben, im Glauben der Áes Sídhe bestatten zu können.
Nach einem Monat wird es dann offiziell in die Glaubensgemeinschaft aufgenommen, indem es den Göttern beim Gottesdienst vorgestellt wird. Hierbei nennt die Mutter den Namen des Kindes und der Vater nimmt es offiziell vor den Göttern als seines an. Sollte ein Elternteil abkömmlich sein und diesem Ritual nicht beiwohnen können, kann ein/e File an seine Stelle treten.
Bund der Ehe
Die Ehe wird vor den Vieren, im Beisein mindestens eines/r File und mehrerer Zeugen, in einem Ritual geschlossen, dessen Vor- und Nachbereitung meist mehrere Tage dauert. Im Laufe des Rituals werden den Göttern Opfer dargebracht und das Ehepaar schwört, sich zu ehren, zu respektieren und einander beizustehen. Rituell übergibt der Mann einen kleinen metallenen Schlüssel an die Frau, der ihr Recht über Haus und Hof symbolisieren soll.
Auch Scheidungen - die in Fódla möglich sind - müssen vor den Göttern vollzogen werden. Dies kann im kleineren Kreis erfolgen und bedient sich eines kürzeren Rituals, in dem der Schlüssel an den Mann zurückgegeben und damit die Trennung beider Haushalte symbolisiert wird.
Bestattung und Tod
Verstorbene werden (sollte es möglich sein), Zuhause, bis zum nächsten Gottesdienst aufgebahrt. Über die nächsten Tage können Nahestehende kommen und sich verabschieden. Dies wird vor allem abends mit Alkohol und dem Erzählen von Geschichten über das Leben des Verstorbenen begangen. Die Fódlaner legen Wert darauf, das Leben des Verstorbenen zu feiern, statt das Sterben zu betrauern.
Zum nächsten Gottesdienst wird um die sichere Reise des Verstorbenen in die Anderswelt gebeten, wonach der Körper (am Folgetag) kremiert oder beerdigt wird.
Auch am ersten Samhain nach dem Tod des Verstorbenen wird ihm/ihr noch einmal bedacht und es werden Opfer an Morrigan oder Nuada für ihn/sie erbracht.
Die Fódlaner glauben daran, dass man nach dem Tod in einen bestimmten Teil der Anderswelt kommt, wo man in ewiger Jugend mit den Áes Sídhe ein Leben ohne Missstände und Entbehrungen führt, bis man wiedergeboren wird. Während man sich in der Welt der Lebenden nicht aktiv an seine vorherigen Leben erinnert, so ist man sich dieser in der Anderswelt bewusst. Die Zeit, die man zwischen Tod und Wiedergeburt dort verbringt ist willkürlich, aber die Umstände, in die man im nächsten Leben hineingeboren wird, können von den Entscheidungen des vorherigen Lebens abhängig sein. Desweiteren werden manche Träume, unerklärliche Phobien oder deja-vu-ähnliche Gefühle oft mit den Erlebnissen der vorhergegangenen Leben erklärt. Außerdem sagt man den Seelen der Toten die Fähigkeit zu, die Familie/Freunde/Feinde an Samhain in ihrer körperlichen Gestalt zu besuchen, und dies auch in der Form von Naturphänomenen oder Tieren außerhalb von Samhain zu tun.
Gottesdienst
Jeden Samstag finden sich alle Fódlaner nach getaner Arbeit an der nächsten Ritualstätte ein, um die Áes Sídhe anzubeten, ihnen für die täglichen Gaben zu danken und sie um Beistand zu bitten. Dabei wird dem Gott, in dessen Jahreszeit man sich befindet, besondere Zuwendung geschenkt und, sollte es besondere Umstände oder Notlagen geben, auch einem Gott, von dem man glaubt, er könnte am ehesten dabei helfen diese wieder zu richten. In diesen Gottesdiensten wird auch derer gedacht, die unter der Woche gestorben sind, und man bittet Nuada und Morrigan sie sicher in das Totenreich zu geleiten.
Gottesdienste können auch an anderen Tagen stattfinden, sollte es von den Fili oder Bewohnern eines Ortes gewünscht sein. Dies kommt zum Beispiel vor, um mehrere Beerdigungen, Ehen, oder Geburten nicht in der gleichen Zeremonie zu feiern.
Weiteres
Geistliche
- Rat der ard-fili
- Ein männl. & weibl. ard-file pro Fürstentum als Anführer des Glaubens.
- fili.
- Voll ausgebildete Ritualführer (m/w), mehrere unter den ard-file in den Hauptstädten, und pro Baronie mindestens einen. + einige Wandernde file, die regelmäßig abgelegenere Orte aufsuchen
- filmac(m) / filgen(f) -- Novize/ file-in-ausbildung
- Ein männl. & weibl. ard-file pro Fürstentum als Anführer des Glaubens.
- fili.
- Voll ausgebildete Ritualführer (m/w), mehrere unter den ard-file in den Hauptstädten, und pro Baronie mindestens einen. + einige Wandernde file, die regelmäßig abgelegenere Orte aufsuchen
- filmac(m) / filgen(f) -- Novize/ file-in-ausbildung
Mythologie/Entstehungsgeschichte
- Aus den Nebeln kamen Morrigan, Lugh, Nuada und Brigit mit den Schätzen und magischen Fähigkeiten ihrer Ahnen um Fodla zu besiedeln. Sie fanden Fodla als fruchtbares, Unbewohntes Land und waren Glücklich.
- Brigits Tochter Fodlais, eine Seherin, sah, dass sie nicht für immer dort leben würden, dass bald Menschen kommen würden die den Platz dringender nötig hatten als sie
- Wie prophezeit kam eine Gruppe Menschen aus dem Westen, angeführt von Míl. Sie baten erst nur um einen kleinen Platz wo sie wohnen könnten und bekamen Ynys. Sie waren abgeranzt und ausgehungert, ohne Fähigkeiten und Grundlage. So gaben die Sídhe ihnen Ressourcen und lehrten sie das Land zu bestellen. Als Lehrer und Helfer waren die Sídhe schon damals hoch verehrt.
Aber die Kinder der Menschen wurden zahlreicher und so breiteten sie sich bald überall aus. Platz auf den Inseln wurde zu einer knappen Resource. Obwohl viele der Áes Sídhe dagegen waren ihre Heimat aufzugeben, hörte Nuada auch hier wieder auf Fodlais, die großes Blutvergießen auf beiden Seiten hervorsagte, wenn keine friedliche Lösung gefunden würde.
- Midir, ein Sohn von Morrigan und Nuada fand auf der Jagd einen Weg durch die Schleier der Welt und fand dort die Anderswelt, einen Ort der Fódla geographisch ähnelte, aber vom Rest der Welt abgeschnitten war und dessen Zeit anders verlief als die in dieser Welt. Man fand bald heraus, dass nur die Sídhe zuverlässig dort hingehen konnten - Menschen konnten den Weg in die Anderswelt und auch die Anderswelt selbst nur mit der Hilfe der Sídhe zuverlässig navigieren. Außerdem hatten die Sídhe den Vorteil, dass sie, im Gegensatz zu den Menschen, nicht alterten und die verquere Zeitrechnung der anderen Welt ihnen nichts ausmacht.
- So wurde beschlossen, dass die Áes Sídhe auf die Welt hinter den Schleiern ausweichen sollten, die man Mag Mell oder Tír nAill nannte. Dafür sollten die Menschen ihnen Helfen, indem sie die Hälfte ihrer Besitztümer und Nahrungsmittel abgeben würden, um die Besiedlung der Anderswelt zu vereinfachen. Da auch die Menschen dankbar waren, eine friedliche Lösung gefunden zu haben, willigten sie ein.
Noch heute gibt es Orte und Zeiten, an denen der Schleier zwischen den Welten besonders dünn ist, und an denen Menschen den Weg in die Anderswelt finden können, aber wo sie in der Anderswelt herauskommen und wie viel Zeit in dieser Welt vergeht, während sie fort sind, kann man nicht abschätzen.
Desweiteren ist es so, dass einige Kinder der Áes Sídhe den Menschen grollten, dass sie ihre Heimat und ihr Land aufgeben mussten, und so gibt es einige, die seit der Auswanderung immer wieder die Grenze in diese Welt überschreiten, um Unheil anzurichten. Das kann in der Form von schlechten Ernten, Unwettern oder Naturkatastrophen, aber auch in persönlichen Unglücken wie Krankheit oder Wechselbälgern geschehen.
→ Die Reaktion der Menschen auf diese Unheilstifter war, Opfergaben und Zeremonien einzuführen, um die Áes Sídhe sanft zu stimmen. (Daraus entstand die Religion, Riten und Feiertage des heutigen Glauben)
→ Die Reaktion der friedvolleren Sídhe auf diese Taten war, selbst die Schleier zu durchschreiten, um den Menschen besondere Geschenke zu machen, zum Beispiel in der Form von ertragreichen Zeiten, oder persönliche Talente für einzelne. So sagt man noch heute, wenn jemand besonders talentiert in einem Bereich ist (zB Musik, Poesie oder einer Handwerkskunst), dass sein Können eine Gabe der Sídhe ist.
→ Unabhängig davon gab es auch immer wieder Sídhe, die einfach so neugierig auf die Welt der Menschen waren, dass sie sie besuchen, ihnen positive oder negative Ereignisse zuteil kommen ließen. Es gibt auch Geschichten von Menschen, die von den Sídhe in die Anderswelt eingeladen oder entführt wurden, und entweder gar nicht - oder nach einer unbestimmten Zeit verändert in diese Welt zurückgekehrt sind.
- Brigits Tochter Fodlais, eine Seherin, sah, dass sie nicht für immer dort leben würden, dass bald Menschen kommen würden die den Platz dringender nötig hatten als sie
- Wie prophezeit kam eine Gruppe Menschen aus dem Westen, angeführt von Míl. Sie baten erst nur um einen kleinen Platz wo sie wohnen könnten und bekamen Ynys. Sie waren abgeranzt und ausgehungert, ohne Fähigkeiten und Grundlage. So gaben die Sídhe ihnen Ressourcen und lehrten sie das Land zu bestellen. Als Lehrer und Helfer waren die Sídhe schon damals hoch verehrt.
Aber die Kinder der Menschen wurden zahlreicher und so breiteten sie sich bald überall aus. Platz auf den Inseln wurde zu einer knappen Resource. Obwohl viele der Áes Sídhe dagegen waren ihre Heimat aufzugeben, hörte Nuada auch hier wieder auf Fodlais, die großes Blutvergießen auf beiden Seiten hervorsagte, wenn keine friedliche Lösung gefunden würde.
- Midir, ein Sohn von Morrigan und Nuada fand auf der Jagd einen Weg durch die Schleier der Welt und fand dort die Anderswelt, einen Ort der Fódla geographisch ähnelte, aber vom Rest der Welt abgeschnitten war und dessen Zeit anders verlief als die in dieser Welt. Man fand bald heraus, dass nur die Sídhe zuverlässig dort hingehen konnten - Menschen konnten den Weg in die Anderswelt und auch die Anderswelt selbst nur mit der Hilfe der Sídhe zuverlässig navigieren. Außerdem hatten die Sídhe den Vorteil, dass sie, im Gegensatz zu den Menschen, nicht alterten und die verquere Zeitrechnung der anderen Welt ihnen nichts ausmacht.
- So wurde beschlossen, dass die Áes Sídhe auf die Welt hinter den Schleiern ausweichen sollten, die man Mag Mell oder Tír nAill nannte. Dafür sollten die Menschen ihnen Helfen, indem sie die Hälfte ihrer Besitztümer und Nahrungsmittel abgeben würden, um die Besiedlung der Anderswelt zu vereinfachen. Da auch die Menschen dankbar waren, eine friedliche Lösung gefunden zu haben, willigten sie ein.
Noch heute gibt es Orte und Zeiten, an denen der Schleier zwischen den Welten besonders dünn ist, und an denen Menschen den Weg in die Anderswelt finden können, aber wo sie in der Anderswelt herauskommen und wie viel Zeit in dieser Welt vergeht, während sie fort sind, kann man nicht abschätzen.
Desweiteren ist es so, dass einige Kinder der Áes Sídhe den Menschen grollten, dass sie ihre Heimat und ihr Land aufgeben mussten, und so gibt es einige, die seit der Auswanderung immer wieder die Grenze in diese Welt überschreiten, um Unheil anzurichten. Das kann in der Form von schlechten Ernten, Unwettern oder Naturkatastrophen, aber auch in persönlichen Unglücken wie Krankheit oder Wechselbälgern geschehen.
→ Die Reaktion der Menschen auf diese Unheilstifter war, Opfergaben und Zeremonien einzuführen, um die Áes Sídhe sanft zu stimmen. (Daraus entstand die Religion, Riten und Feiertage des heutigen Glauben)
→ Die Reaktion der friedvolleren Sídhe auf diese Taten war, selbst die Schleier zu durchschreiten, um den Menschen besondere Geschenke zu machen, zum Beispiel in der Form von ertragreichen Zeiten, oder persönliche Talente für einzelne. So sagt man noch heute, wenn jemand besonders talentiert in einem Bereich ist (zB Musik, Poesie oder einer Handwerkskunst), dass sein Können eine Gabe der Sídhe ist.
→ Unabhängig davon gab es auch immer wieder Sídhe, die einfach so neugierig auf die Welt der Menschen waren, dass sie sie besuchen, ihnen positive oder negative Ereignisse zuteil kommen ließen. Es gibt auch Geschichten von Menschen, die von den Sídhe in die Anderswelt eingeladen oder entführt wurden, und entweder gar nicht - oder nach einer unbestimmten Zeit verändert in diese Welt zurückgekehrt sind.
